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Deshalb kann ich kein Trinkgeld für mich behalten

  • 1. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die einen grossen Unterschied machen können. Für mich sind das meine Trinkgelder und Stoffreste - kleine Schätze, die ich gerne sinnvoll nutze, um anderen zu helfen.


Aber lassen wir den Anfang noch einmal Revue passieren: Schon als Kind wollte ich die Welt retten, stand für die Schwächeren ein und half jenen, die oft übersehen werden. Ich komme aus einer Macher-Familie. Meine Grosseltern haben zwei Firmen aufgebaut - alleine, in einer Zeit, in der die Welt viel aushalten musste, Krieg herrschte und Erfolg nicht selbstverständlich war. Sie sind bis heute meine Vorbilder, in so vielen Dingen. Besonders stolz und dankbar bin ich für ihren Mut, ihren Zusammenhalt und ihre Disziplin, die sie mir vorgelebt und ganz unbewusst weitergegeben haben.


Obwohl ich immer in ihre Fusstapfen treten wollte (nicht in ihrem Arbeitsbereich, sondern im Sinne der Selbstständigkeit), wusste ich, dass Selbstständigkeit viel mit sich bringt. Deshalb beliess ich es bei einem Traum von mir, bis ich selbst vor der Entscheidung stand.

Dass ich einmal löwenkinder haben würde, hätte ich mir damals kaum träumen lassen – geschweige denn mit einem kleinen löwenkind an meiner Seite.


Im Businessplan von löwenkinder stand von Anfang an ein wichtiges Versprechen, das ich mir selbst gab: Wenn ich es schaffe, löwenkinder aufzubauen, möchte ich etwas zurückgeben an all jene, die es schwerer haben als wir. Entweder durch meine Arbeit oder durch direkte Unterstützung.


Daraus entstand die Idee, Trinkgelder und Stoffreste an Kinder- und Umweltstiftungen zu spenden oder an Gruppen, die auf solche Hilfe angewiesen sind. Bitte versteht mich nicht falsch:

Die Wertschätzung, die ich empfinde, wenn jemand mehr für seine Lieblingsstücke bezahlt, als verlangt wird, kann ich kaum in Worte fassen.

Dennoch sind meine Preise fair - ich werde fair bezahlt sowie die gesamte Geschäftskette dahinter. Doch vielen Menschen - ja auch in der Schweiz - geht es nicht gut. Sie leiden und wissen oft nicht, wie sie den nächsten Tag überstehen sollen.


Aus diesem Grund bin ich immer wieder auf der Suche nach schweizer Kinder- und Umweltstiftungen, die ich mit diesen kleinen Schätzen unterstützen kann, ganz nach dem Motto: Gutes tun mit kleinen Gesten.


Wenn auch du darüber nachdenkst, wie du deine kleinen Schätze sinnvoll einsetzen kannst, lade ich dich ein, es einfach mal auszuprobieren. Gemeinsam können wir viel bewirken! Hast du bereits deine Kinder- und Umweltstiftung gefunden oder würdest dich um mehr Unterstützung freuen? Dann kontaktiere mich gerne, ich freue mich über deine Nachricht.


Gebastelt von den Kindern aus der "Lernwerkstatt" des Kantonsspitals Graubünden aus den Stoffresten von löwenkinder.



















 
 
 

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